Heidi Rehn

Lesung aus “Das Lichtspielhaus”

 

Heidi Rehn liest aus ihrem neuen Roman “Das Lichtspielhaus” (erscheint im Mai 2019) und erzählt die Geschichte der fiktiven Münchner Kinobetreiber-Dynastie Donaubauer von den 20er bis in die 40er Jahre. Die Autorin, Jahrgang 1966, wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Als “Kopfkino live” bietet sie sehr erfolgreich Romanspaziergänge durch die Münchner Innenstadt an, bei denen das fiktive Geschehen mit der realen Historie verbunden wird.

www.heidi-rehn.de

Zunkuft

Vortrag von Dr. Peter Radtke

 

Dr. Peter Radtke; Foto: Toni März

Dr. Peter Radtke ist promovierter Romanist und Philosoph. Er feierte als Schauspieler und Autor große Erfolge. Im Jahr 2003 wurde er in den Nationalen Ethikrat der Bundesrepublik Deutschland berufen. Als scharfer zeitkritischer Beobachter denkt er heute mit uns über die Zukunft nach.

Dauer: 120 Minuten

www.mvhs.de

Sabina Lorenz

Lyriklesung –  Die Fremde ist ein Ort

 

Foto: Sabina Lorenz ©Jolanta Sawicki

Wer oder was ist die Fremde? Ein Fabelwesen? Eine Person? Ein Ort? Für wen ist die Fremde fremd? Und wie lange ist die Fremde fremd? Eine Lesung über Bahnhöfe, Fremdsein, Muttersprache und die Geister der Vergangenheit.

 

 

Es gibt viele Umgebungen für die Nacht. Die Fremde
reicht nur bis zur nächsten Häuserzeile. Da nisten
in den Dachrinnen Tauben. Da brennen Lichter
um vier in der Früh. Die Fremde ist ein Ort.
[ … ]
Wir sahen nicht den Ort. Wir blickten durch
Schichten der Zeit. Wir bezweifelten die
Echtheit von Nachbarn und sprachen
mit Gespenstern.

Über die Autorin:
Geboren 1967, italienisch-deutscher Herkunft. Studium der Sozialpädagogik in München und London. Von 2002 bis 2009 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „außer.dem“. Zahlreiche Lesungen und Performances.

durchgeführt von der Diakonie München Moosach e.V.

 www.reimfrei.de       www.poetenladen.de/sabina-lorenz.htm

The Lotus & The Lily

Tanz und Dichtung: “Bharatanatyam”

 

Foto: Bidisha Roy

Eine Melange aus Tanz und Poesie, eine Hommage an den amerikanischen Dichter Walt Whitman. Wie getanzte Gebete, mit Glockenschellen am Fußgelenk, widerspiegeln die klassischen, südindischen Tempeltänze, aufgeführt von der Tanzgruppe Ngoma, den Geist ausgewählter Passagen aus Grashalme, das berühmte Gedicht Whitmans, 1940 brillant ins Deutsche übertragen von Wolfgang Schaf und lebhaft rezitiert von Aparajita, Leiterin der Tanzgruppe Ngoma, Bohemia After Dark e.V.

Helmut Eckl & Fraunhofer Saitenmusik

Satirische Lesung mit Musik “Alte Männer füttern keine Enten”

 

Frauenhofer Saitenmusik
Helmut Eckl; Foto: Helmut Eckl

 

 

 

 

Der beliebte Münchner Turmschreiber und Satiriker Helmut Eckl wundert sich seit einiger Zeit darüber, dass die Zukunft früher länger war, dass seine Stammtischbrüder immer depperter und die Schmerzen im linken Knie immer heftiger werden. Vergeblich wartet er auf die Weisheit des Alters. Wer dem Helmut Eckl in der U-Bahn einen Sitzplatz anbietet, wird niedergeschlagen. Sein Erkenntnisstand: Der Kampf Alt gegen Jung hat begonnen und es ist an der Zeit sich einen Revolver zu kaufen.

Helmut Eckls Programm „Alte Männer füttern keine Enten“
löst beim Publikum wahre Lachsalven aus.

Musikalisch begleitet wird Helmut Eckl durch die Fraunhofer Saitenmusik.

www.fraunhofersaitenmusik.de