Archivinhalt: Christine Eixenberger

Kabarett: “Fingerspitzenlösung”

 

 

Foto: Christine Eixenberger

Frau Eixenberger hält ihre pädagogische Spürnase in die aufgeschlagenen Knie der Gesellschaft – eine Pausenaufsicht der Extraklasse, die nie außer Acht lässt, wo sie herkommt, wo sie hingeht und wann es 13 Uhr ist. Aber auch Grundschullehrerinnen brauchen mal eine „große Pause“.  Raus aus der Schule, weg von „Lernbelästigungen“ jeglicher Art – hinein in den Tempel von Meditation und Moorbehandlung. Ein Wellness & Spa Hotel scheint genau der richtige Ort zu sein, um die Seele baumeln zu lassen. Oder befindet sich Frau Eixenberger hier eher in einem pädagogischen Piranha-Becken?
Eine Pädagogin in freier Wildbahn – da ist guter Rat teuer! Wie viel Einmischung ist gut und wo hat das Ganze seine Grenzen – ab wann wird man zum „Gscheidhaferl“, zur Besserwisserin?  Ist es gescheiter, gescheit zu sein und im Gespräch lieber mal ein Blatt vor den Mund zu nehmen? Oder ist es nicht oft auch wichtig, über den Rand hinauszuschreiben?
Intervenieren oder lieber meditieren? Fingerspitzengefühl oder lieber voll auf die Zwölf?  Und muss man sich überhaupt mit vermeintlichen Optimierungen auseinandersetzen? Oder kann man sich nicht einfach mal sagen: „Von mir aus – macht’s doch, was ihr wollt’s! Mia is wurscht“

Wie entspannend diese Wellness-Weisheit sein kann, besingt und betextet Frau Eixenberger in „Fingerspitzenlösung“.

www.christine-eixenberger.de

Archivinhalt: Christian Springer

“Alle machen. Keiner tut was.”

 

Christian Springer_© Chantal Alexandra Pilsl

Wo sind unsere Werte, fragt Christian Springer. Das Publikum weiß es genau: bei 120 zu 80. Denn Deutschlands wichtigster Wert ist der Blutdruck. Gleich dahinter kommen Cholesterin, Feinstaub und Pünktlichkeit. Es ist eine Freude, dem Kabarettisten auf seiner Suche nach den Werten zuzuhören. Und zuhören muss man. Denn Christian Springer macht Kabarett, das heißt: Mitdenken, liebe Leute. Und weil es mit dem Denken im Lande of hapert, kommt nun der Bildungsrat.

Aber wo sind die Weisen im Land? In Bayern wahrscheinlich nicht, sagt Springer. Noch vor zwanzig Jahren hat man aus den Schulbüchern das Wort „Zeugung“ gestrichen, denn: „Eine Zeugung haben wir net in Bayern. Wir ham Kinder!“

Für sein kabarettistisches Schafen hat Christian Springer unzählige Auszeichnungen erhalten. Im Fernsehen sieht man ihn jeden Monat live im „schlachthof“. Aber das genügt ihm nicht. Er mischt sich ein, auch im echten Leben. Mit seinem Verein „Orienthelfer“ hilf er seit Jahren den Opfern des Syrienkrieges, und ist alle paar Wochen selbst vor Ort. Wenn es sein muss, schreibt er einen 80-Seiten-Brief an seinen Ministerpräsidenten, „Landesvater cool down“, oder er spricht im Europarat vor den höchsten Entscheidungsträgern und zeigt auf, wo was im Argen liegt. Als Mann der Tat begeistert er in Schulen und Unis, und er hält viel beachtete politische Reden, aus denen manchmal Bücher werden:
„Wir müssen Freiheit aushalten“.

Christian Springer ist angetrieben von Werten, die er aus der Familie gelernt hat: „Wenn jemand hingefallen ist, gehst Du hin und hilfst ihm auf“. Deshalb wird er zornesrot, wenn andere Toleranz und Menschlichkeit mit Füßen treten. Und das passiert täglich. In der Nachbarschaf, in Religion und Politik.

„Wie gut, dass wir ihn haben“, sagt sein Publikum. Er ist der Mutmacher unter den Kabarettisten. Und so endet auch sein aktuelles Soloprogramm, wenn es um den Mut der Mimose geht… Ach, sehen Sie selbst.

www.christianspringer.de      www.orienthelfer.de

Archivinhalt: Werner Meier

Bayerisches Musikkabarett: „Nah dran“

 

Groovige Gitarre trifft freches Mundwerk. Virtuos spielt Werner Meier mit den Erwartungen seiner Zuschauer über verblüffende Pointen, begeistert mal mit treffsicherem Sprachwitz und scharfer Zunge, mal mit leisen, poetischen Momenten, aber immer ganz nah dran am Mensch.
Nah dran am Irrsinn und Schwachsinn unserer Zeit, am Wahnsinn, am Unsinn und am Blödsinn, am Leben und Lieben, am Lachen und Weinen, an sich und an seinem Publikum.

www.wernermeier.de

Archivinhalt: MonacoBagage

Musikkabarett „Alles außer Kontrolle“

Zum 30-jährigen Jubiläum präsentiert „DIE LINIE 1“ Kulturverein München-Moosach e.V. die MonacoBagage

 

MonacoBagage

Zur Perfektion gereiftes “Best of”: Älter, weiser und kein bisschen uncool!
Nach 12 Jahren erfolgreicher Touren, diverser Preise und enormer Publikums – und Medienresonanz spielen die vier Münchner Künstler in ihrem aktuellen Programm einem mit neuen Krachern gespickten “Best of“ – in geballter Form ihre Stärken aus: Zu der nahezu perfekten Synthese von Musik und Wort, Ernst und Witz, Heiterkeit und Nachdenklichkeit, sowie der ihnen eigenen souveränen Leichtigkeit, gesellt sich – völlig unbeeinflusst von modischen Strömungen oberflächlicher Unterhaltung – ihr enormes musikalisches Können sowie das mühelose Überschreiten sämtlicher Genre-Grenzen.

 

Archivinhalt: Josef Brustmann

Musikkabarett: “Das Leben ist kurz – kauf die roten Schuh”

 

Josef_Brustmann ©Dominik Brustmann

Dass sie mal untergehen würde, die Erde, war allen klar – warum auch nicht? Die Sonne macht das jeden Tag! War doch klar, dass sich irgendein Trumpl findet, der den roten Knopf drückt. Aber es kam alles anders. Die Erde kippte plötzlich von sich aus auf die rechte Seite, viele verloren das Gleichgewicht und stürzten ins All. In England klaute jemand im Durcheinander die Kronjuwelen, in Oberammergau tauchte in einem Wirtshaus das Bernsteinzimmer wieder auf. In Dr. Markus Söders Staatskanzlei fielen alle soeben aufgehängten Kreuze von der Wand.

Alle Lufthansa-Piloten brachen sofort einen Streik vom Zaun. Und als in Berlin aus der Kuckucksuhr des Heimat- und Innenministers Horst Seehofer ein brennender Kuckuck wie ein Beelzebub herausfuhr, dabei mehrere Male „Asylantenraus-Asylantenraus“ schrie, entgleiste zeitgleich wie durch Zauberhand in Ingolstadt Seehofers Märklin-Eisenbahn (wer hatte die Weichen falsch gestellt? ).

Durch ganz Oberbayern ging ein gewaltiger Rechtsruck.
In Berlin zog sich Angela Merkel für immer in ihre Raute zurück, ohne noch einen Erben für ihre 270 Hosenanzüge eingesetzt zu haben. Noch ehe Frau Dr. Storch das Ruder an sich reissen konnte, implodierte der Stern. Von Adam und Eva und dem jüngsten Gericht keine Spur – alles frei erfunden.

Nur ich, der Dokumentarist, überlebte vorläufig, weil in Wolfratshausen immer erst alles 20 Jahre später passiert. Kauf dir die roten Schuh, hör ich mich noch zu meiner Frau sagen, das Leben ist kurz. Josef Brustmann, „der tröstende Stern am konfusen Kabaretthimmel“ (SZ) versucht zu retten, was zu retten ist, mit lautem Singen, Instrumentengetöse und Pfeiffen im Wald.

www.josef-brustmann.de

Archivinhalt: Martin Frank & Fanziska Wanninger

„Wia d’Semmel so da Knödel“

Franziska Wanninger und Martin Frank; Foto: Martin Frank

Der bayerische Dialekt, die katholische Kirche, der Bayer und die Liebe und und und. Alles Themen die diese beiden Kabarettisten zerfieseln wie ein Wiesnhendl. Mit Wanninger und Frank vereinen sich zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Oberbayrische Akademikerin trifft niederbayrischen Landwirtssohn. Klingt nach viel Konfliktpotenzial ist aber am Ende des Tages ein harmonisch, satirisches Kraftpaket.

www.martinfrank-kabarett.de/wiadsemmelsodaknoedel

Archivinhalt: Die Couplet AG

Musikkabarett

„Das Beste“ – 25 Jahre Couplet AG

Die Couplet AG

In Ihrem Jubiläumsprogramm gibt es die gesamten Klassiker und Highlights, sowie neuesten Nummern erstmals vereint in einem furiosen Satirefeuerwerk. Ein echtes Fest für alle Kabarett-Fans und ein Rundumschlag der Couplet-AG, die in Liedern und Sketchen so ziemlich alles durch den satirischen Reißwolf dreht. Sie haben die traditionelle Liedform des Couplets entstaubt und das Erbe der Volkssänger in Bayern und darüber hinaus mit neuem Leben gefüllt.

www.couplet-ag.de

Archivinhalt: Junge Junge!

“Hut ab!”

Ein spannender Mix aus mitreißender Zauberkunst und sympathischer Comedy.

JUNGE JUNGE! finden den rechten Dreh – ohne Spiegel und doppelten Boden.

Junge Junge!

Wenn Geldscheine kabarettistische Flügel bekommen, sich Nägel vor Lachen verbiegen und Zauberkünstler „ernsthaft“ den Kopf verlieren, dann ist das ZauberComedy der feinen Art. Lassen sich Magierhirne durch Flötentöne beeinflussen, was hat Blockflötenunterricht mit dem Sporttag gemeinsam und muss man Herzrasen eigentlich mähen?

Visuelle Showacts von internationalem Format, feine ZauberComedy, emotional bewegende Momente und aufregend starke MagicTricks machen den besonderen Comedy-Zauber-Mixx aus.

JUNGE JUNGE! wurde mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg geehrt. Einzelne Szenen aus „Hut ab!“ erhielten Auszeichnungen wie den «Sarmoti-Award» von Siegfried & Roy in Las Vegas und wurden in diversen internationalen TV-Shows gezeigt. Zudem sind JUNGE JUNGE! Weltmeister der Allgemeinen Magie.

www.jungejunge.com

Archivinhalt: “Tannöd”

Livehörspiel mit Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef Braun & Art Ensemble of Passau

Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef Braun und das Art Ensemble of Passau

Tannöd ist die spannende Geschichte eines authentischen Kriminalfalles (Hinterkaifeck), der bis zum heutigen Tage ungeklärt ist.

Auf der Basis von Zeugenprotokollen und verschiedenster anderer imposanter Dorfcharaktere entsteht eine mitreißende Kriminalgeschichte, bei der wir auch immer wieder dem Mörder selbst und seinen Opfern begegnen, die ihre eigene Geschichte erzählen.

Die beiden Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun schlüpfen dabei so lustvoll und lebendig in die verschiedenen Personen, dass sich der Zuschauer leibhaftig mitten im Geschehen fühlt. Die vier Musiker des ART ENSEMBLE OF PASSAU schaffen dazu wunderbare Atmosphären, spielen schmissige Polkas, sentimentale Walzer und schaurig-schöne Instrumentaljodler.

www.heinz-josef-braun.de

Archivinhalt: Die drei Haxn

Musikkabarett „Mehr Fleisch!“

“Die Drei Haxn” – Musikkabarett

Die drei Haxn sind eine Herzenssache. Die Motivation ist enorm, die Risikobereitschaft auch. Wagemutig begibt sich jeder Hax aufs Glatteis. Anni (Passauer Starlet) und Claudia (Münchner Kindl) lernen seit ein paar Tagen Akkordeon, seit fast so lange Gitarre und Tuba. Anni kann singen, Claudia muss. Michael (ex Biermösl Blosn) probiert sich in Banjo, Steppschuhen und außerfamiliärem Kontakt. Die original drei Haxn, die sich ihren Namen bei Gerhard Polt stibitzt haben, kennen musikalisch und humoral keine Grenzen und schrecken auch nicht vor Performance zurück.

Die drei Haxn sind gute Esser. Vorsichtshalber begeben sie sich nie ohne Brotzeit auf einen Haxn-Trip. Darunter können durchaus Krapfen sein. Gut gestärkt schleppen sie dann so allerhand auf die Bühne: Akkordeon, Tuba, Banjo, Gitarre, Drehleier, Triangel und vieles mehr. So ausgestattet singen, musizieren, dichten und schimpfen sie durch bunte Materie, vom Orient bis in die Alpenhöhen, vom Viktualienmarkt bis in den Metzgerhimmel, vom ersten Anbandeln bis zu Szenen einer Ehe. Dabei verlieren sie in unseren fleischlich derart unsicheren Zeiten nie ihr oberstes Begehren aus den Augen: Mehr Fleisch!

www.diedreihaxn.de