Stadtteilwoche in Berg am Laim erfolgreich abgeschlossen
Im Stadtbezirk 14 – Berg am Laim fand dieses Jahr wieder eine Stadtteilwoche statt. An 15 Spielorten gab es bei freiem Eintritt Konzerte, Theateraufführungen, Kabarett, Ausstellungen, Lesungen, Führungen, Kinderaktionen und vieles mehr. Die Stadtteilwoche lud dazu ein, das Stadtviertel, sein Kulturangebot und Aktive vor Ort kennenzulernen und sich mit den Bewohner*innen des Viertels auszutauschen.
Unter dem Motto „Wir machen was“ gestalteten mehr als 130 Kreative, Vereine und Institutionen aus dem Stadtbezirk gemeinsam das Programm. Mit den vom Kulturreferat zur Verfügung gestellten, professionell ausgestatteten Bühnen werden beste Rahmenbedingungen für Auftritte ermöglicht. Rund 8.000 Besucher nahmen das Angebot der Stadtteilwoche wahr, um Kunst und Kultur zu genießen.
Hauptveranstaltungsort mit täglichem Programm war der Festplatz in der Grünanlage an der St.-Veit-Straße. Das Programm startete dort am Donnerstag, 25. Juni im großen Zirkuszelt mit Grußworten des Stadtrats David Süß und des Vorsitzenden des Bezirksausschusses 14, Alexander Friedrich. Im Anschluss daran gab Helmut Schleich mit seinem Kabarettprogramm „Live 2026“ den künstlerischen Auftakt.
Beim Abendprogramm im Zirkuszelt traten als Gastkünstler*innen Größen der Kleinkunst- und Musikszene auf: die Kabarettist*innen Eva Eiselt, Stefan Leonhardsberger und Christian Springer, Roxana Lucia Mihai & Jan Bukowski mit einem „Opernabend für alle“, das Tasche Ensemble mit dem Musical „Carmen“ und die Gruppe Brustmann-Schäfer-Horn mit einem Konzert. Lokale und überregionale Stars waren bei der Stadtteilwoche ganz nah und einfach live im Viertel zu erleben – ganz ohne Gästeliste, Reservierung oder Ticket.
Beim Feierabendtreff im Gastrozelt traten ab 18 Uhr täglich Musikgruppen aus dem Stadtteil auf.
Die vielfältigen Vereine und Initiativen aus dem Stadtbezirk boten am Wochenende, Samstag 27. und Sonntag 28. Juni im Rahmen einer KulturDult mit Ständen, Aktionen am Festplatz und Kurzauftritten im Zirkuszelt einen Überblick über ihre Angebote.
Am Samstag, den 27. Juni wurde am Festplatz in Kooperation mit dem Bezirksausschuss 14 ein Familienfest gefeiert. Los ging es im Zirkuszelt mit dem Clowns-Theater-Stück „Gute Gefühle“ für Kinder von 5 -11 Jahren. Ab 14 Uhr wurden von unterschiedlichen Einrichtungen und dem Bezirksausschuss am Festplatz zahlreiche Mitmach-, Spiel- und Bastelaktionen für die ganze Familie angeboten. Das Bühnenprogramm wurde gestaltet von der Percussiongruppe und dem Chor des Michaeli-Gymnasium und den „Dance4Minis“ des TSC Savoy München mit einer Kindertanzvorführung. Der ESV München-Ost e.V. führte verschiedene Sportarten vor.
Am Sonntagvormittag lud im Zirkuszelt das Theater Maskara Kinder ab 5 Jahren zum Märchen-Theater „Die Kristallkugel“ ein.
Der Bürgerkreis Berg am Laim e.V. war die ganze Woche am Festplatz mit einem eignen „Geschichts- und Literaturzelt“ vertreten. Gezeigt wurde die Fotoausstellung „Berg am Laim – einst und jetzt“, bei der historischen Aufnahmen aus Berg am Laim aktuelle Bilder aus dem gleichen Blickwinkel gegenübergestellt wurden. Am Sonntag bot die Künstlergilde Berg am Laim dort „Malen mit Kindern“ an. Der Bürgerkreis Berg am Laim e.V. präsentierte am Montag ein offenes Singen und am Dienstag eine Krimi-Lesung mit Musik.
Im Wohnprojekt Berg-am-Laim-Straße wurde gleich an sechs Tagen Programm angeboten, unter anderem mit einem Weltmusik- oder einem Latin-Jazz Konzert und zwei Lesungen: Achim Bogdahn las aus seinem Buch „Unter den Wolken“ und das Autoren-Paar Iny Lorentz aus dem Roman „Helena. Das Schicksal der Todesschwestern“. Einen weiteren Abend bespielte Sigi Popp mit Wort- und Musikkabarett. Für Tanzinteressierte gab es am Freitag die Möglichkeit sich der inklusiven Improvisationstanzgruppe anzuschließen. Am Samstagnachmittag wurde balinesischer und indonesischer Tanz vorgeführt. Unter dem Titel „Obacht: Bayerische Seeungeheuer“ war ein Live-Hörspiel zu erleben, und für Kinder ab 8 Jahren wurde das Theaterstück „An der Arche um Acht“ gezeigt.
Auch das Atelierhaus Streitfeld öffnete während der Stadtteilwoche am Wochenende seine Türen und bot den Besucher*innen ein buntes Programm aus Kunst, Musik, Performances, Lesungen, Führungen und Workshops an. Mit dabei waren unter anderem der Kabarettist Ludwig Müller, die Blasmusikgruppe „Die Blazer“, die Pianistin Anna Heller, die Autorin Leo Hoffmann und die Künstlerin Franziska Wolf.
Neben bereits etablierten Kulturorten gab es weitere Einrichtungen wie den Stadtteilladen baum20, das Netzwerk am Isareck, die Macherei München, die Penguin Random House Verlagsgruppe oder den Gemeinschaftsraum Pertisaustraße als kulturelle Spielorte zu entdecken.
Einige Kirchen öffneten während der Stadtteilwoche ebenfalls ihre Türen: darunter die Offenbarungskirche und die Kirche St. Michael.
Sieben Führungen zu unterschiedlichen Themen gaben Gelegenheit, mehr oder Neues über das Stadtviertel zu erfahren.
Die Stadtteilwoche wurde veranstaltet vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss 14.