Wüstenkino – “Sahara Salaam” von Wolf Gaudlitz

Stadtteilwochen Laim 2024
Datum: 26. Juni, 2024 / Beginn 20:00 (Filmstart 20:45) Uhr
Veranstaltungsort: Im Garten des Kirchenareals St. Ulrich, Agnes-Bernauer-Str. 104
Barrierefrei zugänglich

 

Filmvorführung, Publikumsgespräch und Einführung

 

Foto: Wolf Gaudlitz

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2014
Produktionsfirma: solofilm
Regie: Wolf Gaudlitz
Buch: Wolf Gaudlitz
Kamera: Wolf Gaudlitz
Musik: Dirk P. Haubrich
Schnitt: Sebastian Bauer
Länge: 113 Minuten
Kinostart: 08.05.2014
Pädagogische Empfehlung: Ab 14 Jahren
Genre: Dokumentarfilm

WOLF GAUDLITZ und sein Kultfilm SAHARA SALAAM (2014) vereint mit seinem, auch durch diesen Film, legendär gewordenen Wüstenkino.

Wer dieses gewaltige filmische Bilderwerk noch nicht gesehen hat, auf den Stadtteilwochen bietet sich die Möglichkeit. Wer dieses Road Movie bereits – und vielleicht sogar auch wiederholt – im Kino „erfahren“ hat, der lasse sich die Gelegenheit nicht entgehen, dieses u.a. mit dem Qualitätssiegel der FBW besonders wertvoll ausgezeichnete Kunstwerk auf der Stadtteilwoche der Landeshauptstadt authentisch nachzuerleben. So wie die Wüste vor zwanzig Jahren noch zu erleben war, lässt sie sich heute leider nicht mehr „einfangen“.
Synopsis
Nach zehnjährigem Reisen und Einsammeln von Menschen mit ihren teils skurrilen Geschichten sieht man das gewaltige Bilderwerk einer ins Abseits geratenen Welt, die vor Zeiten noch als der Garten Allahs bezeichnet wurde. Dort in den schier endlosen Weiten zwischen Tunis und Timbuktu kann sich der Zuschauer jetzt 113 Kino-Minuten lang als sicherer und von keinem Menschen bedrohter Gast fühlen, liebevoll, wie eingefangen, um das hier abgelichtete, mitteilungsbedürftige Leben zu teilen.  Der Filmemacher und Autor, der Kulturjournalist und auch Abenteurer Wolf Gaudlitz wagte es, friedfertig Orient und Okzident zu vereinen. Das machte er mit geradezu traumwandlerischem Instinkt mittels seines mobilen Kinos, das insbesondere Berbern und Tuareg Leinwandgeschichten aus einer für sie wiederum fremden Welt vor Augen führte.  Als Kameramann und Regisseur gelang damit dem Fellini-Schüler Wolf Gaudlitz ein wundersam wirkungsvolles Bildermärchen mit kultureller Wechselwirkung und ohne Grenzziehung, was dem Untertitel des Filmes „Auf der Achse des Lächelns“ eine zugleich unmissverständliche Bedeutung zuteilwerden lässt.  Nach Gaudlitz‘ Welterfolg Taxi Lisboa und dem späteren Kultfilm Palermo flüstert bildet sein hier sechster Kinofilm Sahara Salaam den krönenden Abschluss seiner „Trilogie des Reisens“.

Mit dem Regisseur Wolf Gaudlitz

Durchgeführt von: Wolf Gaudlitz mit dem Wüstenkino, www.wolf-gaudlitz.de