Archivinhalt: „In den Raum der Ruhe eintauchen und lauschen“

Stadtteilwoche Allach-Menzing-Pasing
Datum: 29. Juni, 2021 / Beginn 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kirche St. Leonhard, Goßwinstr. 11

 

Bass- und Querflötenimprovisationen

 

mit Antonia Dorner („Atemfluss und Flötenton“): Bassquerflöte und Flöte und Karl Nieler:  Kontrafagott, Klangschalen und Gongs

Die Musiker Antonia Dorner und Karl Nieler eröffnen den Hörern neue Klang – und Erfahrungswelten. Meditative Klangschalen-Kompositionen von Karl Nieler und Freie Improvisation mit Flöten von Antonia Dorner fließen zusammen zu obertonreichen Klangbildern, in den die tiefen Töne der Bassinstrumente mit den Klängen der hohen Instrumente verschmelzen und den Hörer mit auf eine ganz besondere Reise nehmen.

 

Foto: Michael Eder

Antonia Dorner, lebt und arbeitet als freiberufliche Musikerin und Instrumentalpädagogin in München. Ihr Musikstudium in Bremen bei Carin Levine, sowie in Hamburg bei Susanne Barner, schloss sie sowohl mit dem pädagogischen Diplom, als auch mit der Konzertreife ab. Es folgten Fortbildungen in Körperarbeit (u.a. Dispokinesis bei Gerrit Onne van de Klashorst), barocker Improvisation und Generalbass bei Beata Seemann (Cembalo). Antonia Dorner verfügt über das Qualitätszertifikat „privater Musikunterricht“ des Tonkünstlerverbandes Bayern und erhielt die Auszeichnung „Best Note 2019 beliebteste MusiklehrerInnen“ des Bayrischen Rundfunks Klassik.

Der Schwerpunkt in der künstlerischen Arbeit von Antonia Dorner liegt im lebendigen Dialog mit Publikum und Künstlern anderer Sparten, wie bildender Kunst und Literatur. Bei Vernissagen, Erzählabenden, beim Tanz oder in eigenen Konzerten sind ihre Klangimprovisationen zu erleben. Das Spiel in Bewegung im Raum, in freier Improvisation, in vielfältigen Klangfarben und Spieltechniken, mit Obertönen, und auf unterschiedlichen Querflöten von Bass bis Piccolo, eröffnet neue Erlebnisräume und einen fließenden Austausch zwischen Publikum und Künstler. Das eigene Unterrichtskonzept „Atemfluss und Flötenton“ auf der Basis zeitgemäßer Instrumentalpädagogik mit klassischem Repertoire, Improvisation, Neuen Spieltechniken und unter Einbeziehung von Körperarbeit, erweckt kreative Ausdrucksmöglichkeiten am Instrument.

 

Foto: Christa Hoffmann

Karl Nieler stammt aus einer Künstlerfamilie in Estland und begann seinen musikalischen Weg mit 9 Jahren. Am Anfang hat er durch den Volkstanz und die Volksmusik Estlands die „urtümliche“ Musik seiner Heimat kennengelernt und hat dann 1995 – 1998 bei den „Talliner Stadtmusikanten“ mitgewirkt – ein vielseitiges Ensemble, das die Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Frühbarocks pflegt.

Er begann sein Fagott-Studium an der Estnischen Musikakademie, führte es am Conservatoire National de Musique de Lyon fort und beendete es mit dem Masterdiplom an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Seit 2001 arbeitet er in München beim Bundespolizeiorchester München.

Mit modernen und historischen Fagotten und Kontrafagotten tritt er auch bei verschiedenen anderen Orchestern auf – wie z.B. beim Orchestre Romantique et Revolutionnaire (Leitung: John Elliott Gardiner), beim Australian Chamber Orchestra (Richard Tognetti), beim Orchestre des Champs-Élysées (Philippe Herreweghe), bei MusikAeterna (Theodor Currentzis) und beim Freiburger Barockorchester (René Jakobs) auf.

Seine Konzertreisen führten und führen ihn in die meisten Europäischen Länder, sowie nach Australien, Japan, China, Südkorea, Singapur, sowie USA, Brasilien und Russland.

Seit 2012 verbindet er mit dem „Sound of Flower“ Tibetische Klangschalen und Chinesische Gongs mit dem Fagott und mit dem Kontrafagott.

Damit hat sich ihm eine eigene, neue, musikalische Dimension geöffnet, die ihn begeistert. In seinen Kompositionen für diese Instrumente verbindet er eine genaue Intonation, starke Schwingungen und eine reiche Obertonpalette mit den beeindruckenden tiefen Tönen der großen Klangschalen.

www.fischer-suder.de

Aufgrund der momentanen Lage können sich kurzfristige Änderungen im Programm ergeben. Bitte informieren sie sich vor ihrem Veranstaltungsbesuch hier über aktuelle Hinweise und Bekanntgaben.